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Die offene Rahmenbauweise mittels MDF (mitteldichte Faserplatte), abgestützt auf höhenverstellbare Pfosten, ergab eine sehr verwindungssteife und absolut horizontale Grundlage. Die Gleistrassen bestanden aus 7 mm Sperrholz. Das mag auf den ersten Blick übertrieben scheinen, aber wenn die Anlage stark belastet wird (knien auf der Anlage, Abstützen des Oberkörpers,  über 100 kg Gips und Weissputz für das Gebirge usw.), wird schnell klar, dass an der Stabilität nicht gespart werden sollte.



Grosse Sorgfalt ist bei der Gleisverlegung geboten, soll der Betrieb später störungsfrei ablaufen. Ein ganz besonderes Augenmerk sollte auf die korrekte Lage der Gleisverbinder gerichtet werden. Das ist beileibe keine überflüssiige Bemerkung, wie ich aus eigener, leidvoller Erfahrung weiss.

Für die Probefahrt stellt man gerne rasch eine Lok auf das Gleis. Alles in Ordnung - bestens!

Später mit einem langen Güterzug am Haken, rumpelt ein Wagen neben dem Gleis. Eine Kontrolle mit der Fingerkuppe bringt keine Unregelmässigkeit an den Tag. Erst das Abfahren mit dem Fingernagel lässt eine winzige Unebenheit spüren - eben eine Lasche, welche sich unter die Schiene geschoben hatte.

Die schwerere Lok steckt eine solche Unebenheit leicht weg, der federleichte Wagen hingegen springt aus den Schienen!

Und nach Murphy's Gesetz ist die fehlerhafte Stelle ganz bestimmt an einem schwer zugänglichen Ort!


Unten die beiden frei einsehbaren (und somit auch frei zugänglichen) Endschlaufen mit den dreissig Abstellgleisen mit je 250 cm Nutzlänge.


Unten, in der Bildmitte sind die Einfahrten in die obere und in die untere Endschlaufe zu sehen: