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Die Raumnutzung wurde durch zwei Pfosten und zwei Dachschrägen etwas eingeschränkt, was die Planung natürlich beeinflusste.

Zwei Vorgaben wollte ich erfüllt haben:

Möglichst lange Streckenabschnitte sollten ausserhalb von Tunnels zu liegen kommen, was angesichts der Höhenentwicklung und der deshalb notwendigen Gleiswendel gar nicht so leicht zu bewerkstelligen war.

Ferner sollten 250 cm lange Güterzüge geführt werden können. Deshalb betrug die Steigung nur 12 Promille. Nach Festlegung des Linksverkehrs nach Schweizer Norm wurde so geplant, dass die bergwärts führenden Streckenabschnitte vorwiegend den äusseren Kreis und somit die talwärts führenden Gleise den etwas steileren Innenkreis belegten.

Aus Platzgründen konnte der Durchmesser der Gleiswendel  nur 75 cm für den äusseren Kreis betragen. Der Kreisumfang betrug somit 235 cm und war also kürzer als die Güterzüge. Die ohnehin grossen Widerstände bei Kurvenfahrt  wurden mit einem kleinen Trick gemildert. Die Gleiswendel wurden halbiert, sodass zwischen zwei Halbkreisen stets eine zwei Meter lange Gerade lag. Somit befanden sich bei den Güterzügen höchstens die Hälfte der Waggons in einer Kurve, die andere Hälfte fuhr auf Geraden, was das Leben der Loks erheblich erleichterte.

Ein Kleinst-Kontroll-Modell aus Lehm mit Nachbildungen der Bahnlinien aus Blumenbindedraht ermöglichte es, Schwachstellen im Konzept noch vor dem Baubeginn aufzuspüren und zu beheben.

Vor allem muss man der Zugänglichkeit  der gesamten Oberfläche der Anlage, dann derjenigen der verdeckten Streckenabschnitte und ganz besonders den Abschnitten, wo sich Gleise kreuzen und überdecken, grösste Beachtung schenken.

Der Gleisplan wurde mit WINTRACK 2.0 erstellt. Die gesamte Gleislänge betrug 215 Meter. Davon entfielen ca. 80 Meter auf die eigentliche Doppelspur.

Ebene 4
Höhe 140 cm

























 




 

Ebene 3




 



 

Ebene 2


















 


 

Ebene 1