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Neu, neu, neu:

Wie im nächsten Beitrag erwähnt, liebe ich "alte Mauern". Ein Zeitschritenartikel zur Eröffnung nach erfolgter Renovierung und Umbau des Leuenhofes in Schneisingen Aargau bewog mich, dieses Gebäude als Modell im Massstab 1:43,5 nachzubauen. Hier einige Bilder während des Baus:


Linker Teil fast fertig, beim Mitteltrakt liegen erst die Dachmaquetten drauf, die Schmalseite des rechten Flügels und die Fortsetzung der zweiten, langen Fassade ist in Arbeit.



Hier sind die einzelnen Arbeitsschritte gut zu sehen. Auf Hekidur-Platten werden die Balkenlagen gezeichnet und die Öffnungen ausgeschnitten. Dann folgt die Fassadenfarbe, das Aufkleben der Balken, der Fenster und Türen, der Balkone, das Hinterkleben der Fenstergläser und der Vorhänge. Im Anschluss kommt die Farbgebung der Balken, der Fenstersprossen, dann das Dach. Als Erstes wird ein Dachstuhl gezimmert, damit die Dachhaut auch einen festen Untergrund bekommt. Das eigentliche Dach wird zuerst nur als Schnittmuster aus stärkerem Papier oder leichtem Karton erstellt. Erst wenn dieses Provisorium perfekt sitzt, werden die Original-Dachteile ausgeschnitten.  Hergestellt wird das Originaldach aus Streifen von 60 Ziegeln, welche in fünfunddreissig Reihen auf ein A4 quer geklebt werden, sodass die obere Reihe die untere ein klein wenig überdeckt. Über die Hälfte dieser 2100 Ziegel eines A4 Blatts werden dann mit über einem Dutzend Farbstifte farblich nachgebessert.



Das Resultat überzeugt, oder? obwohl letzte Pinselkorrekturen, Dachrinnen, Fallrohre, Dachlukarnen, Kamine usw. noch fehlen



 
Nun fehlen noch etwa 6000 Ziegel und Ergänzungen



Jetzt sind die Dachlandschaften komplett. Flach- und Firstziegel hatte ich ausreichend, aber es fehlen noch Dachrinnen - es waren nur zwei mal 30 cm am Lager:





Ein Matra und ein Facel Vega treffen sich



Auch ein Talbot gesellt sich zur Oldtimer-Runde



Das Modellgasthaus ist zu einem Truck-Stop geworden. Die Gastwirtschaft läuft - da fällt auch Müll an



Die Zulieferer haben auch alle Hände voll zu tun



Ein Fahrer ist soeben angekommen



Während vier andere ein kleines Kartenspiel beginnen




Ich habe eine Schwäche für "alte Mauern" und möchte deshalb auf meiner neuen Anlage ein mittelalterliches Schloss oder eine Burg platzieren (keine Ruine). Nach einigem Suchen fand ich zwei intakte Anlagen, welche nicht allzuviel Platz beanspruchen, das Schloss Sargans im St. Galler Rheintal und das Schloss Wildegg Nähe Baden Kanton Aargau. Aus Abfallkarton entstanden die zwei Arbeits-Modelle. Sie dienen der optischen Kontrolle (passen die Bauwerke überhaupt in die Anlage? Welche Wirkung erzielen sie auf das Gesamtbild?) und dann auch dem technischen Aufbau der Gebäude (welche Mauern im Innern sind notwendig, was kann hohl belassen werden? usw.). Suchen Sie also bitte nicht nach Sünden im Finish der Aeusserlichkeiten der Bauwerke, sondern lassen Sie die Bauwerke auf sich einwirken:


Ausgewählt habe ich dann das Schloss Sargans:

 

Die künstlerische Freiheit erlaubte es, eine Zufahrtsstrasse mit Tunnel, einen Besucherparkplatz und ein Gartenrestaurant einzubauen.
Die Gebäude und Mauern wurden aus einzelnen, aus Gips gegossenen Steinen errichtet. Die Felsen sind Gipsabdrücke von Silikonformen.
Die gesamte Anlage wiegt ca. 50 kg.

Das erwähnte Gartenrestaurant im Schlosshof:

 

 


Dieses Bauernhaus entstand aufgrund eines Beitrags aus der Buchreihe "Schweizer Bauernhäuser" aus Karton und Holzleisten:
 

Diese Scheune ist aus einem Bausatz lasergeschnittenen Kartons von Stangel, Zgierz, Polen entstanden. Für die Farbgebung verwendete ich Pulverfarben.


Dieses Gebäude - es könnte ein WC-Häuschen sein - ist ein lasergeschnittener Bausatz. Der Verputz der Aussenwand erreichte ich mit Zugabe von Vulkansand in die weisse Farbe. Das Resultat ist überzeugend, der verwendete Pinsel musste entsorgt werden:


Dieser Bahnhof ist ein Prachtsstück. Der Verkäufer hat ihn mir überlassen, als er merkte, dass das Gebäude nicht in "seinem" Masstab gebaut war - Glück für mich!


Diese Scheune  entstand aus einem Bausatz von ASM Manufaktur OHG, Marl. Die Teile aus Gips und Resin werden zusammen mit einer Bauanleitung auf CD und einer ausführlichen Bemalungsanleitung geliefert:
 
Werkstattgebäude: auch dieser Bausatz kommt von ASM, inklusive CD wie oben:


Ein weiterer Bausatz von ASM: kleine Fabrik, Zugaben wie oben:


Von ASM: alte Lagerhalle, Beschreibung wie oben:


Vorläufig letzter Bausatz von ASM: Autowerkstatt:
 

Die "rote Fabrik"

Modell von Jim Barett, bestehend aus elf Fassadenteilen, welche in drei leicht abweichenden Varianten zur Verfügung stehen. Was ich auch versuchte,  eine vernünftige Anordnung verlangte nach zwölf Teilen. Also setzte ich auf der Rückseite einen "blinden" Fassadenteil ein. Die Backsteinmauern verbesserte ich durch die Verwendung von einem Dutzend zusätzlichen Farbtönen von gelb, rosa bis grün und blau. Das Einziehen von zwei Böden und von Fensterglas verbesserte das Aussehen ebenfalls.